Foto Sarastro Quartett

BENEFIZKONZERTE FÜR AMNESTY INTERNATIONAL

SARASTRO QUARTETT WINTERTHUR

 

 

Wo ist der Platz der klassischen Musik in der heutigen Gesellschaft? Was haben die Konzertankündigungen in einer Zeitung mit dem Rest der Meldungen zu tun? Soll oder darf Musik im Dienste einer Überzeugung benutzt werden, anstatt nur der Schönheit und sich selbst zu genügen?

Die vier Musiker des Sarastro Quartetts Winterthur (www.sarastroquartett.ch) stellen sich diesen Fragen. Im Frühjahr 2011 spielen sie fünf Konzerte zu Gunsten von Amnesty International, auf dessen 50-jähriges Bestehen sie damit aufmerksam machen möchten.

Die Organisation setzt sich weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Amnesty verteidigt den Grundsatz, dass die Menschenrechte unteilbar sind, und dass sie für alle Menschen gleichsam gelten müssen. AI greift immer dann ein, wenn Menschenrechte verletzt werden- sei es durch Regierungen, sei es durch andere Akteure wie Rebellen, Oppositionsgruppen, Privatpersonen oder Unternehmen.

 

Diese Arbeit zu unterstützen und zu würdigen, ist die Absicht des Sarastro Quartetts. Mit Schostakowitsch und Brahms wählten sie zwei Komponisten, die ganz unterschiedliche Bezüge zu Themen wie Freiheit und Menschenrechte haben. Johannes Brahms als Vertreter eines erwachenden Bürgertums nach der französischen Revolution, mit ihrem Anspruch auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, Dimitri Schostakowitsch ein halbes Jahrhundert später als Opfer des Stalinregimes und dessen Folgen.

 

 

Konzerttermine:

 

Freitag, 27.5.2011, 19.30 Uhr, Heiliggeistkirche Bern

Sonntag, 29.5.2011, 17.00 Uhr, Predigerkirche Basel

Montag, 30.5.2011, 19.30.Uhr, Kirche Sankt Peter Zürich

Freitag, 3.6.2011, 20.00 Uhr, Lukaskirche Luzern

Samstag, 4.6.2011, 20.00 Uhr, Heiligkreuzkirche Chur

 

 

Programm:

 

Dimirtri Schostakowitsch (1906-1975) Streichquartett No.8 op.110

„Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges“

 

Johannes Brahms (1833-1897) Streichquartett op.51 No.1 c-moll