Foto Sarastro Quartett


SCHUMANNS SCHATTEN (2015-2017)

 

 

 

DANIEL FUETER liest aus dem Buch von Peter Härtling "Schumanns Schatten"

Das SARASTRO QUARTETT spielt Streichquartette von Robert Schumann.

 

 

"Ich habe über Schubert geschrieben und über Hölderlin. Dabei habe ich nie an Schumann gedacht. Da war mir seine Liebe zu den beiden noch nicht bekannt. Nun geht sie mir nah" Peter Härtling erzählt vom Leben und Sterben des zerrissenen und genialen Komponisten Robert Schumann (1810-1856): von der Kindheit in Zwickau, vom Studium und von der Arbeit in Leipzig, Heidelberg, Dresden und Düsseldorf, von Begegnungen mit Heine und Wagner, von der Freundschaft mit Mendelssohn und Brahms, von diversen Liebschaften und der grossen Liebe zu Clara Wieck, die er gegen alle Widerstände 1840 heiratete.

Stationen seiner Biographie und Schilderungen aus den letzten beiden Lebensjahren des an Syphilis erkrankten in der Heilanstalt bei Bonn wechseln sich ab.

(Stephan Hoffmann in der "Hannoverschen Zeitung")

 

 

DANIEL FUETER und das SARASTRO QUARTETT verweben die Sprache des Dichters mit der Musik des Komponisten:

 

 

Die Ballade vom Heideknaben, op.122.1, Friedrich Hebbel (arr. für Streichquartett von Lehel Donath)

 

Streichquartett op.41 Nr.3

 

Streichquartett op.41 Nr.1 (Adagio)

 

Wer machte dich so krank?, op.35, Justinus Kerner (arr. für Streichquartett von Lehel Donath)

 



BENEFIZKONZERTE FÜR AMNESTY INTERNATIONAL (2011)

 

 

 

Wo ist der Platz der klassischen Musik in der heutigen Gesellschaft? Was haben die Konzertankündigungen in einer Zeitung mit dem Rest der Meldungen zu tun? Soll oder darf Musik im Dienste einer Überzeugung benutzt werden, anstatt nur der Schönheit und sich selbst zu genügen?

 

Die vier Musiker des Sarastro Quartetts Winterthur stellen sich diesen Fragen. Im Frühjahr 2011 spielten sie fünf Konzerte zu Gunsten von Amnesty International, auf dessen 50-jähriges Bestehen sie damit aufmerksam machen wollten.

 

Die Organisation setzt sich weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Amnesty verteidigt den Grundsatz, dass die Menschenrechte unteilbar sind, und dass sie für alle Menschen gleichsam gelten müssen. AI greift immer dann ein, wenn Menschenrechte verletzt werden - sei es durch Regierungen, sei es durch andere Akteure wie Rebellen, Oppositionsgruppen, Privatpersonen oder Unternehmen.

 

Diese Arbeit zu unterstützen und zu würdigen, war die Absicht des Sarastro Quartetts. Mit Schostakowitsch und Brahms wählten sie zwei Komponisten, die ganz unterschiedliche Bezüge zu Themen wie Freiheit und Menschenrechte haben. Johannes Brahms als Vertreter eines erwachenden Bürgertums nach der französischen Revolution, mit ihrem Anspruch auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, Dimitri Schostakowitsch ein halbes Jahrhundert später als Opfer des Stalinregimes und dessen Folgen.

 

 

Konzerte in Bern (Heiliggeistkirche), Basel (Predigerkirche), Zürich (Kirche Sankt Peter), Luzern (Lukaskirche) und Chur (Heiligkreuzkirche)

 

 

Programm:

 

Dimirtri Schostakowitsch (1906-1975) Streichquartett No.8 op.110

„Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges“

 

Johannes Brahms (1833-1897) Streichquartett op.51 No.1 c-moll

 



SILJA WALTER (2011)

 

 

 

Das Streichquartett "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" von Haydn ist eine Passionsmusik. Sie besteht aus sieben langsamen Sätzen, welche die letzten Worte Jesu vor seinem Tod reflektieren. Tradition zu Haydn's Zeit war, die Betrachtungen des Geistlichen über diese Worte mit Musik zu vertiefen. Die Idee, Haydn's Musik mit Texten von Silja Walter zu verbinden, hat nach dem Tod der Dichterin eine ganz neue Bedeutung bekommen. Die wohl herausragendste Kennerin der Literatur Silja Walters, Frau Dr. Ulrike Wolitz, hat die passenden Gedichte und Prosatexte zusammengestellt und im Konzert in der Klosterkirche Fahr auch rezitiert.

 

 

Konzert zum Passionssonntag am 10. April 2011 um 17.00 in der Klosterkirche Fahr

 

 

Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett Hob.XX:1B

„Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“

 

Sarastro Quartett

 

 

Texte von Silja Walter

 

Dr.Ulrike Wolitz - Textauswahl und Rezitation

 



LINARD BARDILL (2010)

 

 

 

„Die so genannte klassische Musik gehört zum Kulturschatz des Abendlandes. Das Sinfonie Konzert Publikum ist über 60. Die Jungen fehlen oft- und die Kinder? Sie sind offen für jede Art von Musik. Darum soll uns für sie kein Aufwand zu hoch, und keine Anstrengung zu schwer sein. Es ist mir ein persönliches Anliegen, Kindern von 0 bis 100 von der Schönheit und dem Geheimnis des Orchesters, der alten und neuen Musik zu erzählen.“ Linard Bardill

 

 

Dieses Anliegen verbindet die vier Musiker des Sarastro Quartetts mit Linard Bardill.

Für die Idee, bei den 7. und letzten Kammermusiktagen Schloss Lenzburg (2010) ein Kinderkonzert zu veranstalten, konnten sie Bardill gewinnen.

In ihrem Auftrag schrieb er die Lieder-Geschichte "Nid so schnell, Wilhelm Tell", deren Musik Florian Walser für Streichquartett und Kontrabass arrangiert hat.

 

 

Seit über zwanzig Jahren fesselt Linard Bardill immer wieder aufs neue Kinder und Erwachsene mit seinen frech-tiefsinnigen Liedern. Dass er sich zur klassischen Musik hingezogen fühlt, zeigen die zahlreichen Konzerte und die CD-Einspielungen mit dem Basler Sinfonieorchester, dem Zürcher Kammerorchester, dem Tonhalleorchester Zürich und weiteren mehr.

 

Kindern den Zugang zum Streichquartettklang, zur "klassischen" Musik überhaupt zu erleichtern, war die Hauptmotivation dieses Projektes.

2010 wurde "Nid so schnell, Wilhelm Tell" mit dem Sarastro Quartett und Bruno Brandenberger, Kontrabass auf CD aufgenommen und war in zahlreichen Lilibiggs-Kinderkonzerten live zu hören.